KRASSIMIR STEREV (Akkordeon)
Krassimir Sterev wurde in Bulgarien geboren, wo er bei Nadejda Nicheva an der Musikschule in Kazanlak seine ersten Musik- und Akkordeonstunden nahm. Er setzte seine musikalische Ausbildung mit einem Akkordeonstudium bei Prof. Petar Marinov in Plovdiv fort. 1991 begann er sein Studium an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz. Von 1994 bis 1996 war Sterev Stipendiat am Königlichen Dänischen Musikkonservatorium, wo er ab 1997 auch die Solistenklasse für Akkordeon besuchte. 1999 gab er ebendort sein Solistendebüt zum Abschluss dieses Studiums. Seine musikalische Entwicklung wurde maßgeblich durch Lehrer wie Mogens Epegaard und James Crabb beeinflusst.
Krassimir Sterev ist sowohl als Solist, Kammermusiker als auch in Ensembles und Orchestern international tätig und weltweit auf vielen renommierten Festivals zu Gast (u.a. Steirischer Herbst in Graz, Wien Modern, Salzburger Festspiele, Musica Nova in Sofia, Huddersfield Festival of Contemporary Music, Festival Musica Strasbourg, Takefu International Music Festival in Japan, North Western University und Renaissance Society in Chicago).
Nicht zuletzt wirkt er auch in zahlreichen Theater- und Tanzproduktionen (u.a. Zusammenarbeit mit Alain Platel) sowie bei Projekten, die speziell für Kinder entwickelt werden, mit.
Seit 2003 ist Krassimir Sterev Mitglied des Klangforum Wien. Ebenso arbeitet er seit vielen Jahren mit den Wiener Philharmonikern (unter Pierre Boulez und Daniel Barenboim), dem London Philharmonic Orchestra, dem RSO Wien,
dem DSO -Berlin (unter Sussana Mälkki), dem Ensemble Kontrapunkte, der musikFabrik , und dem Ensemble PHACE | CONTEMPORARY MUSIC, zusammen.
Besonderes Augenmerk legt Krassimir Sterev auf die Entwicklung des Repertoires für Akkordeon. Viele Komponisten schrieben für ihn bereits neue Werke, die er zur Uraufführung brachte.
